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Radtouren

Akuelle Infos:

  • Unsere Seniorenradtouren (mittwochs) starten dieses Jahr ab dem 18. Mai, jeweils um 14:00 h ab Mühlenplatz/Sassenberg. Die weiteren Termine sind:
    01.06, 15.06., 29.06., 13.07., 27.07., 10.08., 24.08., 07.09., 21.09. und 05.10.
    Änderungen, z. B. aufgrund der Wetterlage, sind möglich, bitte hierzu ggf. jeweils auch die aktuellen Pressemittielungen beachten.
  • Während der Sommerferien (27.06., 04.07., 18.08., 25.07., 01.08., 08.08.) anstelle des Fitnesstrainings: Radtour montagabends ab 19:00 h (Mühlenplatz/Sassenberg).

 

Radfahren ist modern, Radfahren ist gesund!

Da sich das Münsterland als eine Radregion par excellence darstellt und das Radeln immer beliebter wird, organisieren wir vom Frühjahr bis zum Herbst ein- und mehrtägige Radtouren.

Die eintägigen Radtouren finden meistens sonntags statt und führen durch die wunderschöne Parklandschaft des Münsterlandes. Das gilt auch für die seit 1989 regelmäßig veranstalteten zweitägigen Wochenendradtouren. Dabei haben wir inzwischen zwar schon fast das gesamte Münsterland „abgegrast“, aber es gibt immer noch viel zu entdecken und wir freuen uns auf weitere interessante und schöne Touren.

 

Einwöchige Radtouren

Unter der Leitung von Lisa Witt findet einmal im Jahr eine mehrtägige Radtour statt, die meistens ca. eine Woche dauert.

Diese Radtouren führten uns quer durch Deutschland. Um nur einige Touren zu nennen: Allgäuradweg, Steigerwald, Werra-Fulda und Drei-Länder-Radweg durch die Bundesländer Hessen, Bayern und Baden-Württemberg.

Radfahren für Senioren

Auch in unserer Abteilung nimmt die Zahl der Rentner und Pensionäre zu. Deshalb haben wir uns überlegt, in den Sommermonaten von Mai bis Oktober an einem bestimmten Nachmittag ab 14 Uhr Radtouren durchzuführen. Geplant sind Fahrten mit einem gemütlichen Tempo in die nähere Umgebung, wobei zwischendurch entweder eine Pause in einem Café oder Eiscafé eingelegt wird oder aber ein Picknick abgehalten wird, zu dem jeder etwas mitbringt. Unsere Absicht besteht darin, dass sich Ältere, die noch einigermaßen fit sind, etwas bewegen und gleichzeitig Kommunikation betreiben können.

So fand Mitte Mai 2019 die erste Senioren-Radtour statt. Es trafen sich 26 Radfahrer, die sich für dieses neue Angebot interessierten und mit dem Tourenleiter Rudolf Sökeland losradelten. Im Bauerncafé ‚Tüsken de Eeken‘ wurde Rast gemacht und die Teilnehmer entschieden sich dafür, immer mittwochs in einem zweiwöchigen Rhythmusbei bei trockenem Wetter zu radeln.Im Jahr 2019 wurden 10 Senioren-Radtouren durchgeführt. Daran nahmen 47 verschiedene Personen teil, zusammen ergibt das insgesamt 184 Radfreunde.

Auch aktuell wird dieses tolle Angebot weitergeführt; jeweils ab Mitte Mai wird dann im 2-Wochenrhythmus wieder geradelt werden.

Wochenendradtour Wallenhorst

Vom 10.-12. Juni 2022 unternahm die Berg- und Wintersportabteilung ihre 33. Wochenend-Radtour. Unter der Leitung von Lisa Witt und Ulla Borm starteten am Freitagmorgen 20 Radfahrer vom Mühlenplatz in Richtung Wallenhorst-Rulle. Über Glandorf erreichte man zunächst Iburg, wo dann die erste Bergwertung zum Urberg hinauf in Angriff genommen werden musste. Alle Teilnehmer schafften das mit Bravour. Über eine leicht hügelige Strecke wurde dann das erste Etappenziel, die Gedenkstätte Augusterschacht bei Hasbergen, erreicht. Die Gedenkstätte soll an die durch den Nationalsozialismus verfolgten Personen erinnern, die als Zwangsarbeiter während der NS-Herrschaft im ehemaligen Pumpenhaus inhaftiert worden waren. Auf einem nahe gelegenen Rastplatz wurde mit einem Picknick das Mittagessen eingenommen. Gestärkt ging es dann auf schönen Radwegen in Richtung Osnabrück, wo am wunderschön gelegenen Rubbenbruchsee eine Kaffeepause eingelegt wurde. Nur den Stadtrand von Osnabrück streifend erreichten die Radfahrer nach ca. 66 km am Nachmittag das Hotel Lingemann in Rulle.

Am Samstag stand dann eine Radtour durch das Osnabrücker Land auf dem Programm. Über die Hügel des Wiehengebirges erreichte man das norddeutsche Tiefland und das Gebiet, in dem die berühmte Varusschlacht stattgefunden haben soll. Die erste Rast fand am Varus-Golfplatz in Ostercappeln/Venne statt, wo die Reste des Picknicks verzehrt wurden. Danach  radelte man durch das Campemoor, das nordöstlich von Bramsche und südlich von Damme liegt und Teil eines 42,5 km² großen Hochmoorgebietes ist. Die Sassenberger Radfahrer konnten den Abbau der heute etwa 5 Meter mächtigen Torfschicht sehen. Die anschließende Kaffeepause fand in dem Biergarten des wunderschönen Cafes Bauerndiele bei Vörden statt. Mit eindrucksvollen Bildern des Tages erreichten die Radler nach ca. 65 km am späten Nachmittag ihre Unterkunft in Rulle.

Am Sonntagmorgen startete die Radgruppe auf traumhaft schönen Wegen durch das Nettetal.

Leicht hügelig führte die Route über Belm und Kloster Oesede Richtung Hilter. Im Biergarten des Restaurants ‚Am Steinbruch‘ wurde eine gemütliche Mittagspause eingelegt. Der Anstieg von Hilter nach Bad Rothenfelde wurde von der Radgruppe mühelos bewältigt.

Die letzten Kilometer führten an Versmold vorbei Richtung in Peckeloh, wo am Sonnensee noch eine letzte Rast eingelegt wurde. Alle Radler kamen nach ca. 60 km wohlbehalten wieder in Sassenberg an.

Wegen des sonnigen und von den Temperaturen angenehmen Radelwetters, wegen der abwechslungsreichen Landschaft und nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten Organisation waren alle Teilnehmer begeistert, so dass auch im nächsten Jahr wieder eine Tour geplant ist.

Haveltour 2022


Eindrucksvolle Radtour der Bergsportler auf dem Havelradweg im Mai 2022

Nach 602 km und 38 Stunden auf dem Sattel kehrte die Radgruppe der Berg- und Wintersportabteilung des VfL Sassenberg mit vielen tollen Eindrücken von Ihrer Havelradtour zurück.

In Wittenberge, von den Einwohnern auch das Tor zur Elbtalaue genannt, startete die Gruppe über Plau am See nach Waren an der Müritz. Durch den Müritz-Nationalpark und an vielen blauen Seen ging es weiter über Neustrelitz und Wesenberg ins Bundesland Brandenburg. Die üppige Natur des Landes mit ihren tiefen Wäldern und die reizvollen Städte wie die Wasserstadt Fürstenberg begeisterten die Radfahrer. Oranienburg, mit der Gedenkstätte Sachsenhausen, war das nächste Ziel der Gruppe. Nach der Besichtigung von Schloss Oranienburg, dem ältesten Barockschloss Brandenburgs, wurde im griechischen Restaurant ‚Kreta‘ lecker gespeist. Vorbei am ehemaligen Grenzturm in Nieder Neuendorf radelte die Gruppe am Ufer der Havel nach Berlin-Spandau. Mit der Fähre wurde der Große Wannsee überquert, berühmt durch das Lied ‚Pack die Badehose ein‘.

In Potsdam konnte man die zahlreichen Schlösser, Gärten und historischen Gebäude bewundern. Der barocke Lustgarten Park Sanssouci mit der einzigartigen Terrassenanlage und der prächtigen Fontäne im Zentrum begeisterte die Radgruppe.

Weiter ging es über Brandenburg an der Havel am Ufer des Breitlingsees und des Plauer Sees in den Naturpark Westhavelland. Die Radfahrer durchstreiften die weite Landschaft des Naturparks und übernachteten in der Stadt Rathenow. Am letzten Tag der Radtour radelte man durch die kleinen Dörfer des Schollener Landes bis nach Havelberg, wo die Havel in die Elbe mündet. Bei stürmischem und kaltem Wetter wurden die letzten Kilometer auf dem Elberadweg bis nach Wittenberge zurückgelegt.

Pressemitteilung zum Fahrradwochenende September 2020

Radtour nach Ascheberg/Davensberg am 5./6. September

Am vergangenen Wochenende unternahm die Berg- und Wintersportabteilung ihre

32. Wochenend-Radtour. Am Samstagmorgen starteten 20 Radfahrer nach Davensberg. Leider hatte es der Wettergott nicht gut mit den Sassenbergern gemeint. Aus einem durch und durch grauen Himmel regnete es ununterbrochen, und nur gute Regenkleidung verhinderte, dass sich die Nässe bis auf die Haut ausbreitete. Außerdem war es recht kühl, was einige Radler ein wenig frieren ließ. Über Warendorf, Müssingen, Everswinkel, Alverskirchen erreichte man mittags Albersloh, wo die Gaststätte Geschermann den durchnässten Radfahrern die nicht selbstverständliche Möglichkeit gewährte, sich etwas zu trocknen und sich mit warmen Getränken wieder aufzuwärmen. Bevor die Tour fortgesetzt wurde, bedankten sich die Radler ausdrücklich für die freundliche Bewirtung und endlich hatte der Regen dann aufgehört.

Über den Werse-Radweg ging es weiter nach Rinkerode und weil die Sonne schien, nahm man die etwas längere Strecke über Ascheberg nach Davensberg. Inzwischen wieder trocken geworden, erreichte man nachmittags das Hotel Clemens-August in Davensberg, wo die Radler sehr freundlich empfangen und bewirtet wurden.

Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde am Sonntagmorgen die Rückfahrt angetreten. Die zunächst skeptischen Blicke auf das Wetter waren schnell verschwunden, denn es schien die Sonne von einem strahlendblauen Himmel und man hoffte auf trockenes Wetter den ganzen Tag über, was dann auch so eintrat. Durch den südlichen Teil des Waldgebietes „Die Davert“ führte der Weg nach Rinkerode, um von dort wieder über den Werse-Radweg bis zur Pleistermühle bei Münster zu radeln. Nach einer Rast folgte man dem Radweg R1 und erreichte nachmittags Einen, wo man in einem Cafè bei Kaffee und Kuchen die Tour noch einmal Revue passieren ließ. Die letzte Etappe führte dann über Milte nach Sassenberg, wo die Teilnehmer gesund und munter wieder ankamen. Wenn auch der Samstagmorgen wegen des Regens fast zum Vergessen war, waren alle Teilnehmer mit der Tour zufrieden, denn jeder weiß, dass man das Wetter nicht buchen kann. Und deshalb hoffen alle, dass im nächsten Jahr die 33. Wochenendradtour durchgeführt werden kann.